K 202 - Instandsetzung eines Brückenbauwerkes bei Bischofsheim durch Hessen Mobil: Bauarbeiten beginnen bereits am kommenden Montag

Plan der Umleitung während der Vollsperrung der Brücke (K202) über die Bahngleise am Bahnhof in Bischofsheim.

Pressemitteilung

Hessen Mobil
Straßen- und Verkehrsmanagement

Am kommenden Montag, den 30. Januar, beginnt Hessen Mobil mit den Bauarbeiten zur Instandsetzung eines Brückenbauwerkes bei Bischofsheim, das im Zuge der Kreisstraße K 202 über die Gleise der Deutschen Bahn im Bahnhof "Mainz-Bischofsheim" führt. Im Zuge der Bauarbeiten werden zudem zwei dort anschließende Stützwände saniert. Auftraggeber der Bauarbeiten ist der Kreis Groß-Gerau.

Die gesamten Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2017 und müssen größtenteils unter Vollsperrung der K 202 im Bereich der Brücke ausgeführt werden.

Im Rahmen der Maßnahme wird zunächst in Höhe eines P + R Parkplatz an der Bundesstraße B 43 eine provisorische Bushaltestelle für den Nahverkehr, sowie die dazugehörige Verkehrssicherung errichtet.

Ab Mittwoch, den 8. Februar, wird mit den eigentlichen Bauarbeiten am Brückenbauwerk begonnen, die nur unter Vollsperrung der Brückedurchgeführt werden können und bis voraussichtlich Oktober 2017 andauern werden. Die Umleitung für den öffentlichen Verkehr erfolgt über die B 43 und die Landesstraße L 3482 / Mainzer Straße (siehe Abb. 1).
Fußgänger und Radfahrer können auf die vorhandene und barrierefrei ausgebaute Fußgängerbrücke im Bahnhof Bischofsheim ausweichen. Über die Auswirkungen auf den Linienbusverkehr wird die LNVG in einer eigenen Pressemitteilung informieren.

Die Vollsperrung sollte ursprünglich erst Ende Februar eingerichtet werden, musste aber aufgrund von neuen Vorgaben der Deutschen Bahn um zwei Wochen vorverlegt werden. Die bereits im Rahmen der Planung derBaumaßnahme mit der Deutschen Bahn vereinbarten Termine zur Sperrung der Gleisanlage unterhalb der Brücke wurden von der Deutschen Bahn kurzfristig zurückgenommen, sodass der gesamte Bauablauf von Hessen Mobil angepasst und der Baubeginn auf Anfang Februar vorverlegt werdenmusste.

Mit der anstehenden Sanierung wird die Gebrauchsfähigkeit und Dauerhaftigkeit der 1978 errichteten 2-feldrigen Spannbetonbrücke sichergestellt, die durch eindringendes Wasser in Fugen und Bauteile, Belastung durch Tausalze und zu geringe Betondeckung diverse Schäden aufweist.
Übergangskonstruktionen, Kammerwände, Entwässerung, Kappen, Ausstattung, Abdichtung, sowie der Fahrbahnaufbau des Brückenbauwerkes werden daher neu hergestellt, sowie die Ausstattung gemäß dem derzeitigen Stand der Technik erneuert. So wird das bestehende, 1,0 Meter hohe Alugeländer gegen ein Stahlgeländer ausgetauscht und mit der geforderten Mindesthöhe von 1,30 Meter eingebaut. Zudem werden die horizontalenBerührungsschutzplatten aus Beton durch vertikale Schutzwände aus Acrylglas ersetzt.

Zwei Stützwände, die direkt an das Brückenbauwerk anschließen und entlang der K 202 in Richtung Ortsmitte verlaufen, werden im Rahmen der Maßnahme ebenfalls instandgesetzt. Dort werden Stahlspund, Gesimsbalken und Fugen neu hergestellt, sowie die Entwässerung an der dortigen Bushaltestelle und das Geländer erneuert.
Die Gesamtmaßnahme umfasst zudem die Umgestaltung derAnschlussbereiche an das Bauwerk, sowie den Umbau der DB-Oberleitung für die Dauer der Bauarbeiten.

Die Kosten der gesamten Baumaßnahme betragen rund 1,4 Millionen Euro und werden vom Kreis Groß-Gerau getragen. Bei Fragen zur Maßnahme können sich Bürgerinnen und Bürger an die folgenden Ansprechpartner wenden:

Zum Thema ÖPNV (Busse, Bahnen und Haltestellen):
RMV-MobilitätszentraleGroß-Gerau, Tel.-Nr. 0 61 52 / 84 777

Zum Thema Baustelle / Umleitung:
Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Presse-Öffentlichkeitsarbei - Büro des RegionalenBevollmächtigten Südhessen – Herr Jochen Vogel, Telefon 06252-5910-2102

Bei sonstigen Fragen:
Kreis Groß-Gerau, Fachbereich Regionalentwicklung, Bauen und Umwelt,
Herr Stephan Both, Telefon 06152 989564.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de.

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