Bahnhof Bischofsheim: Reparatur der defekten Aufzüge

Die Gemeindeverwaltung Bischofsheim tut alles dafür, damit die derzeit defekten Aufzüge am Bischofsheimer Bahnhof wieder einsatzbereit sind.

Die Gemeindeverwaltung Bischofsheim tut alles dafür, damit die derzeit defekten Aufzüge am Bischofsheimer Bahnhof wieder einsatzbereit sind.

Der Bischofsheimer Bahnhof mit seinen zwei Fahrstühlen, die vom gläsernen Steg auf die Bahnsteige führen, ist sowohl bei den Bahnreisenden als auch bei der Gemeindeverwaltung Bischofsheim ein ärgerliches Dauerthema. Seit Wochen sind beide Aufzüge defekt und die Bahnsteige können nur über die Treppen erreicht werden. Ein Scherzbold hat auf das Hinweisschild mit der Aufschrift „Aufzug außer Betrieb“ ein „immer“ eingefügt. Das soll so nicht bleiben, versichert die Abteilung „Bauen und Bauhof“ der Gemeindeverwaltung.

Bei beiden Aufzügen, die regelmäßig gewartet werden, liegen aktuell schwerwiegende technische Defekte vor. Der Aufzug, der zu den Gleisen 1 und 2 führt, wurde schon 2017 für viel Geld generalüberholt. Hier hat Ende Mai die Hydraulik den Geist aufgegeben, die vor zwei Jahren nicht ausgetauscht werden musste. Nun sind  die Dichtungen der Hydraulikheber verschlissen. Die aufwändige Reparatur, bei der ein Gerüst in den Aufzugschacht gestellt werden muss, ist beauftragt.

Für den Aufzug, mit dem Gleis 3 und 4 erreicht werden kann, wurden von der Gemeindevertretung die Gelder für eine Generalüberholung freigegeben. Bis spätestens Anfang September sollten hier die Arbeiten abgeschlossen und der Aufzug wieder funktionstüchtig sein. Die langen Lieferzeiten für die bestellten Ersatzteile verhindern eine zeitnahe Reparatur.  

Eine geringe Investition mit hohen Folgekosten: Für eine Mark kaufte ehemals die Gemeinde Bischofsheim das Gebäude von der Deutschen Bahn. Im Jahr 2004 komplett saniert, mit einem gläsernen Steg und den beiden Fahrstühlen zu den Bahnsteigen ausgestattet, wurde der Bahnhof behindertengerecht. Regelmäßigen Ärger bereiten die inzwischen 15 Jahre alten Fahrstühle. Hier fallen für Wartungsverträge und große Reparaturen immer wieder höhere Geldbeträge an.